Freie Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur e.V.  

Eintrag 2017

Anzeige von 60 Terminen im Zeitraum vom 01.01.2017 bis 31.12.2017.
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  Programm 2017
01.01.2017 bis 31.12.2017
 
   
  Kontakt & Erreichbarkeit  
   
 

Januar Seitenanfang

8. Januar 2017 11:00 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
KUNSTAUSSTELLUNGEN

Wolf-Rüdiger Marunde

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.

Die Freie Lauenburgische Akademie lädt ein zur Finissage der Cartoon-Ausstellung von Wolf-Rüdiger Marunde. Es besteht vor Ort die letzte Möglichkeit, einen Einblick in das vielfältige humorvolle und hintergründige Schaffen Marundes zu gewinnen.

Zu weiteren Ausstellungen im Laufe des Jahres lädt die FLA mit Rundschreiben und über die Presse ein.

10. Januar 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB IV
DER „EWIGE“ KAISER: ZUM 100. TODESTAG FRANZ JOSEPHS VON ÖSTERREICH

Referent: Dr. Stefan Vöhringer, Kunsthistoriker, Kiel

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

1916 starb in Wien der bis heute am längsten regierende Monarch Europas: Kaiser Franz Joseph von Österreich. Das Bild des Mannes mit dem immer gleichen Gesichtsausdruck kennt jeder –Mensch und Persönlichkeit jedoch verschwinden dahinter fast vollkommen.
Der Vortrag porträtiert den „ewigen“ Kaiser, der 68 Jahre - von 1848 bis 1916 - an der Spitze der Donaumonarchie stand.

11. Januar 2017 11:00 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
TE-VÖa
VENEDIG. STADT DER KÜNSTLER – AUSSTELLUNGSBESUCH IM BUCERIUS-FORUM

Leitung: Dr. Stefan Vöhringer, Kunsthistoriker, Kiel

Bucerius-Forum, rechts neben dem Hamburger Rathaus

Über Jahrhunderte, von der Frührenaissance bis heute, hat Venedig Künstler angezogen und begeistert. Dieser Faszination geht die Schau des Bucerius-Kunstforums nach und präsentiert, wie zahlreiche berühmte Künstler die Serenissima gesehen haben. Sie versammelt Werke aus 500 Jahren Kunstgeschichte - Gemälde, Stiche, Zeichnungen, Fotografien und auch eine Installation. Die Arbeiten stammen unter anderem von Carpaccio, Canaletto, Turner, Monet, Corot oder Kandinsky. Höhepunkt ist die berühmte vogelperspektivische Ansicht, die der Venezianer Jacopo Barbari um 1500 von seiner Heimatstadt anfertigte.

Treffen ist um 11.00 Uhr vor dem Bucerius-Forum rechts neben dem Hamburger Rathaus

Kosten Mitglieder 18,00 EUR für Gäste 22.00 EUR

17. Januar 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I
400 MILLIONEN JAHRE HARZ – EINE REISE IN DIE ERDGESCHICHTE

Referent: Dipl.-Geol. Kerstin Pfeiffer, GeoPark Nordisches Steinreich

Krügersches Haus, Bergedorfer Str. 28, Geesthacht

Der Harz, eine der ältesten Regionen Deutschlands mit einer sehr bewegten Geologie. Ob senkrecht stehender Meeresboden oder brodelnde Vulkane. Schon seit langem beschäftigen sich Menschen mit der Geologie einer Region, die lange Zeit eine der wichtigsten Silberquellen Deutschlands war. Das heiße Magma, das den Stein zerschlug, bildete die Grundlage für die Erzgänge, die im Mittelalter ausgebeutet wurden. Die Kollision von Kontinenten führte zu den imposanten steil stehenden Sandsteinbänke der „Teufelsmauer“. Sie bieten ein besonders eindrucksvolles Beispiel für die Aufrichtungsbewegungen, die hier mitten im Harz stattgefunden haben. Marine Ablagerungen zeugen davon, dass der Harz am Grund von sieben verschiedenen Meeren lag. In ihrem Vortrag zeigt Ihnen die Geologin Kerstin Pfeiffer vom GeoPark Nordisches Steinreich, wie die Geologen in der Erdgeschichte lesen und wie aus kleinen Puzzelsteinen eine komplexe Geschichte entsteht - die Entstehungsgeschichte des Harzes.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Geesthacht)

19. Januar 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I
WOLF UND MENSCH – DIE GESCHICHTE EINER JAHRTAUSENDE ALTEN BEZIEHUNG

Referent: PD Dr. habil. Robert Sommer, Zoologe, Universität Rostock

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Wölfe etablieren sich mit derzeit etwa 30 Rudeln zunehmend wieder in Deutschland. Die Rückkehr dieses großen Raubtiers in zum Teil stark vom Menschen umgestaltete Ökosysteme ruft in der Gesellschaft sehr unterschiedliche Reaktionen hervor. Damit sich die Menschen unabhängig von „Befürwortern oder Gegnern“ der Verbreitung von Wölfen eine unbefangene, reflektierte persönliche Sichtweise entwickeln können, ist Aufklärung bzw. Bildung zu diesem Thema ein sehr wichtiger Punkt.
Es gab bereits vor 300.000 Jahren Wölfe im Gebiet des heutigen Deutschland, was die Ausgrabungen in der weltberühmten Fundstätte in Schöningen (Niedersachsen) belegen. Dort lebte der Vorfahre der Neandertaler, Homo heidelbergensis, in einer Fauna mit Wölfen. Ob Eiszeit oder Warmzeit – immer waren Wölfe Teil der Umwelt des Menschen. Dann wanderte der moderne Mensch aus Afrika nach Europa, und es kam vor über 30.000 Jahren zum Beginn einer Co-Evolution dieser beiden Arten, welche die Welt verändert hat. Unsere Haushunde sind aus der Domestikation des Wolfes hervorgegangen, die nach neusten wissenschaftlichen Untersuchungen schon eher stattfand, als wir bisher angenommen haben. Neben den rein „vorgeschichtlichen“ wissenschaftlichen Fakten über die Naturgeschichte des Wolfes und des Menschen sind auch interessante Details aus der historischen Zeit bekannt. Unter anderem die Techniken und Jagdmethoden, welche in damaliger Zeit von den Menschen genutzt wurden, um die Wölfe zu bekämpfen, sind bemerkenswert.

26. Januar 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB III
273 km GESCHICHTE – DIE AUSGRABUNGEN AUF DER NEL-TRASSE IN MECKLENBURG VORPOMMERN

Referent: Dr. Jens-Peter Schmidt, Archäologe, Schwerin

Rokokosaal im Herrenhaus, Am Domhof 12, Ratzeburg

Die Nordeuropäische Erdgasleitung (NEL) ist eines der größten Infrastrukturbauvorhaben der letzten Jahre Norddeutschlands. Allein in Mecklenburg-Vorpommern hat sie eine Länge von 237 Kilometern. Dadurch kam es auf 700 Hektar zu baubedingten Erdeingriffen, durch die auch zahlreiche Bodendenkmäler betroffen waren, die vor der Pipelineverlegung ausgegraben werden mussten. Zwischen Juni 2010 und April 2012 untersuchten Mitarbeiter des Landesamtes fast 600 archäologische Fundplätze im Trassenverlauf und förderten dabei eine Fülle herausragender Funde und überregional bedeutender Befundstrukturen zutage. Der Vortrag zeigt die Vorgehensweise, wird ausgewählte Grabungsobjekte näher vorstellen und Einblicke in die bemerkenswerten Grabungsergebnisse geben.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Ratzeburg)


Februar Seitenanfang

2. Februar 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB II
MAX LIEBERMANN – VOM REALISMUS ZUM EXPRESSIONISMUS

Referent: Dr. Detlef Stein, Kunsthalle Bremen

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Als Maler, aber auch als Präsident der Berliner Secessi-on hat Max Liebermann _1847-1935_ den Kunstbetrieb seiner Zeit stark geprägt. Nach 1871 - in der Gründerzeit - fanden seine Darstellungen arbeitender Menschen zunächst wenig Anklang und brachten ihm den Ruf eines „Rinnsteinkünstlers“ ein. Als Liebermann jedoch nach der Jahrhundertwende die Freizeitwelt der bürgerlichen Gesellschaft in einem impressionistischen Stil als Thema entdeckte, da stellte sich der Erfolg ein.
Der Vortrag zeichnet das Leben des Malers im zeit- und kunstgeschichtlichen Kontext nach und stellt die Hauptwerke vor.

 

Schauen Sie sich bitte auch folgende Information an:

BESUCH DER BREMER KUNSTHALLE: MAX LIEBERMANN – VOM FREIZEITVERGNÜGEN ZUM MODERNEN SPORT
Führung vor Ort: Dr. Detlef Stein, 10.00 Uhr Nach einer Mittagspause um 13.30 Uhr...

4. Februar 2017 07:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
BESUCH DER BREMER KUNSTHALLE: MAX LIEBERMANN – VOM FREIZEITVERGNÜGEN ZUM MODERNEN SPORT

Leitung: Dr. Detlef Stein, Kunsthalle Bremen

Bergedorf S-Bahnhof

Führung vor Ort: Dr. Detlef Stein, 10.00 Uhr

Nach einer Mittagspause um 13.30 Uhr Führung im Dom

Rückfahrt ab 15.00 Uhr

Abfahrten:
7.30 Uhr ab Schwarzenbek
Bushaltestelle Königsberger Allee B 207
7.50 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Am Grotensahl B 207
8.00 Uhr ab Bergedorf S-Bahnhof, Bushaltestelle vor dem Parkhaus Ecke Weidenbaumsweg – B 5

Teilnehmerkosten:
45, -- EUR für Mitglieder
55, -- EUR für Gäste
_Eintritte und Führungen sind enthalten_
Die Anmeldung wird bis zum 15. Jan. erbeten.

 

Schauen Sie sich bitte auch folgende Information an:

MAX LIEBERMANN – VOM REALISMUS ZUM EXPRESSIONISMUS
Als Maler, aber auch als Präsident der Berliner Secessi-on hat Max Liebermann _1847-1935_ den...

9. Februar 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I
BÄUME UND KLIMAWANDEL – WORAUF MÜSSEN WIR UNS EINSTELLEN?

Referent: Prof. Dr. Dirk Dujesiefken, Institut. für Baumpflege, Hamburg

Hauptstraße. 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.

Das Institut für Baumpflege untersucht seit vielen Jahren Bäume mit unterschiedlichen Krankheiten, und zwar sowohl im Rahmen von wissenschaftlichen Forschungsvorhaben als auch in Form von praktischen Untersuchungen in Parkanlagen und Gärten sowie an Straßen. Der Vortrag gibt einen Überblick über den Stand des Wissens und zugleich Handlungsempfehlungen für Baumbesitzer.

16. Februar 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB III
SANISERA – EINE RÖMISCH-REPUBLIKANISCHE MILITÄR-ANLAGE IM NORDEN MENORCAS

Referent: Dr. Regine Müller, M. A., Archäologin, Pohlheim

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Der Vortrag behandelt die römisch-republikanischen Militäranlage von Sanisera, im Norden Menorcas, mit besonderem Focus auf deren Bleifunde. Die Anlage wurde zwischen den Jahren 1996 und 2009 in umfangreichen Grabungskampagnen archäologisch untersucht und war im Jahre 2005 Teilaspekt des durch die Europäische Union geförderten Projekts „Rome’s Conquest of Europe: Military aggression, native response and the European public today“.
Nach der Eroberung der Balearen durch Quintus Caecilius Metellus ‚Balearicus‘ im Jahre 123 v. Chr. setzte die Romanisierung Mallorcas und Menorcas ein. Im Rahmen dieser spielte die Militäranlage von Sanisera sicherlich eine bedeutende Rolle, diente sie doch als eine von mehreren, auf beiden Inseln – Mallorca und Menorca – verteilten, römischen Einrichtungen dazu, deren Vorherrschaft sowohl vor Ort, als auch im Mittelmeerraum zu konsolidieren und darüber hinaus, um die wichtigen Seehandelsrouten zu sichern.
Eine Besonderheit Saniseras stellt die große Menge an gefundenen Bleiobjekten dar. Bei einer Gesamtfläche von 7540 m² fallen für Sanisera rund 470 Bleifunde an, eine vergleichsweise hohe Anzahl gegenüber anderen zeitgleichen (aber auch älteren / jüngeren) Fundorten. Die Bleifunde setzen sich aus Rohmaterial in Form von Werk- und Hackstücken, Barren und Gussresten, unter-schiedlichen Gebrauchsobjekten und Schleuderbleien zusammen. Letztere erlauben sowohl chronologische Rückschlüsse als auch Verbindungen zum Festland herauszustellen.
Darüber hinaus haben Bleiisotopenanalysen gezeigt, dass das Rohmaterial sämtlicher Bleifunde Saniseras aus derselben Minenregion stammt, wohl den Erzlagerstätten der Sierra Cartagena.

Alle diese Punkte berücksichtigend, lässt sich die Anlage von Sanisera gut in den historischen Rahmen der Entwicklung des Römischen Reiches von der späten Re-publik an bis zur Mitte der frühen Kaiserzeit und darüber hinaus einordnen.

21. Februar 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB VII
DAS RÄTSEL DER FRANKLIN-EXPEDITION: DIE ENTDECKUNG DER EREBUS UND DER TERROR

Referent: PD Dr. Maria Moss, Leuphana-Universität Lüneburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Anfang September 2016 wurde das zweite Schiff der gescheiterten Expedition von Sir John Franklin, die HMS Terror, in der kanadischen Arktis entdeckt. Franklin hatte mit seinen Schiffen HMS Terror und HMS Erebus Mitte des 19. Jahrhunderts vergeblich versucht, die Nordwest-Passage zu durchqueren. Wie bereits die Erebus war auch die Terror nur wenige Meter unter der Wasseroberfläche in der kanadischen Arktis gesunken und in sehr gut erhaltenem Zustand gesichtet. Der Vor-trag wird sich nicht nur mit den historischen Ereignissen auseinandersetzen, sondern auch beleuchten, inwiefern das Auffinden der Schiffe, welches in Kanada zum nationalen Ereignis erklärt wurde, ganz konkrete Auswirkungen hat auf Besitzansprüche im Gebiet des Nordpols.

23. Februar 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB V
WINDMÜHLENBAU IN HAMBURG UND SCHLESWIG-HOLSTEIN

Referent: Bruno Kluß, Bergedorfer Mühle e. V.

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte der Windmühlenbau einen Höhepunkt, dem dann zu Beginn des 20. Jahrhunderts das langsame Ende folgte. Die Mühlen verfielen und wurden abgerissen, nur wenige haben überlebt und sind heute wichtige Zeugen für die Handwerkskunst.
Im ersten Teil wird anhand von Zeichnungen gezeigt, wie diese Mühlen konstruiert waren. Historische Fotos zeigen die Arbeit der Mühlenbauer im Detail, anhand von Skizzen wird der Ablauf verdeutlicht.
Die Mühlenbauer waren in der Regel Zimmerleute, die sich mehr oder weniger auf Mühlenbau spezialisiert hatten und teils über Generationen tätig waren. Der Windmühlenbau wurde den Bedürfnissen immer wieder angepasst, dabei fand auch die ingenieurmäßige Ausführung ihren Anfang.
Im zweiten Teil wird anhand von Fotos die Arbeitsweise heutiger Mühlenbauer am Beispiel der Bergedorfer Mühle gegenüber gestellt.


März Seitenanfang

9. März 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB II
AKSELI GALLEN-KALLELA UND DIE MODERNE IN FINNLAND

Referent: Dr. Detlef Stein, Kunsthalle Bremen

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Der Künstler Gallen-Kallela (1865-1931) und sein Schaffen spielen eine bedeutende Rolle für die kulturelle Entwicklung in seinem Heimatland Finnland. Landschaften stehen dafür ebenso, wie seine Illustrationen und Werke zum Nationalepos Kalevala. Gallen-Kallela war jedoch auch ein Kosmopolit, der nach Paris und Berlin, aber auch nach Kenia und New Mexico reiste, und die Eindrücke in seinen (leider wenig bekannten) Gemälden dokumentierte. Zwischen Naturalismus und Symbolismus entstand ein faszinierendes Werk, das Malerei, Grafik und auch Kunsthandwerk umfasst.

22. März 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB VI
DIE NATUR ALS LEHRMEISTER – VON DER ERFORSCHUNG BIOLOGISCHER HAFTSTRUKTUREN ZUR ENTWICKLUNG EINER SUPERHAFTFOLIE

Referent: Dr. Jan Michels, Dipl.-Biologe, Kiel

Schule Büchen, Schulweg 1, Eingang D

Wie schaffen es Geckos, kopfüber an der Decke zu laufen und dabei nicht herunterzufallen? Was ermöglicht Fliegen und Käfern, sich an der Außenseite der Windschutzscheibe eines fahrenden Autos festzuhalten?
Der Vortrag zeigt verschiedene Haftsysteme und -strukturen von Insekten und Geckos und erklärt deren Funktionsweisen. Darüber hinaus wird beschrieben, wie im Rahmen eines Bionik-Projekts, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen bezüglich des Aufbaus und der Funktionsweise von Insektenhaftstrukturen u.a., eine sehr effiziente Haftfolie entwickelt wurde. Abschließend werden die beeindruckenden Eigenschaften dieser Haftfolie veranschaulicht und mögliche technische Anwendungen vorgestellt.

(in Zusammenarbeit mit dem NABU Büchen)

23. März 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB VIII
PER ASPERA AD ASTRA – FRAUEN IN DER ASTRONOMIE

Referent: Prof. Dr. Gudrun Wolfschmidt, Universität Hamburg, Zentrum für Geschichte der Naturwissenschaft und Technik

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Seit frühester Zeit haben Frauen zur Wissenschaftsentwicklung beigetragen und doch sind nur wenige bekannt. Nach einer Einleitung über die Frauen in der Astronomie in Antike und Mittelalter werden Hindernisse und Möglichkeiten aufgezeigt, Astronomin in der Frühen Neuzeit zu werden; Highlights sind u.a. Elisabetha Hevelius und Caroline Herschel. In der Barockzeit gab es sowohl Beobachterinnen mit dem Fernrohr als auch Theoretikerinnen im Bereich der Himmelsmechanik. In der Aufklärung entstanden die ersten astronomischen Werke, die speziell für Frauen verfasst wurden.
Im 19. Jahrhundert gab es diverse Astronominnen an Privatsternwarten. Ein neues Berufsfeld für astronomie-interessierte Frauen war der Wissenschaftsjournalismus. Die Höhere Schule und das Universitätsstudium waren im Deutschen Reich bis etwa 1900 nicht möglich; in England, Frankreich und besonders in den USA war die Situation viel günstiger. Die erfolgreiche Arbeit an den amerikanischen Observatorien wird mit den deutschen Sternwarten verglichen. Ein Ausblick mit Beispielen aus dem 20. Jahrhundert beschließt den Vortrag.

30. März 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB V
DER GUTSHERR ALS SCHLOTBARON? – NEBENINDUSTRIE AUF GÜTERN IN MECKLENBURG UND VORPOMMERN

Referent: Dr. Angelika Halama, Geographin, Buxtehude

Krügersches Haus, Bergedorfer Str. 28, Geesthacht

Als die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert Platz greift, entsteht der Typus des bürgerlichen Fabrikbesitzers und Unternehmers, der es zu etwas bringt und beginnt, die Lebensart des Adels zu kopieren. Für ihn entsteht der Begriff „Schlotbaron“. Auch in der Landwirtschaft setzt eine Veränderung ein. Im Gefolge der Agrarrevolution auf dem platten Lande spricht man dort von „landwirtschaftlichen Nebenindustrien“, in denen die auf den Gütern erzeugten Produkte verarbeitet werden und durch den Einzug der Dampfmaschine auf Gütern wie in den Industriegebieten Schlote entstehen. Doch bei genauem Hinsehen zeigt sich, dass die Verarbeitung der Produkte auf den Gütern schon früher begann.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Geesthacht)


April Seitenanfang

6. April 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB III
DER KAMPF UM DEN NORDEN – DÄNEN UND FRANKEN UND DIE BURG ESESFELTH AN DER STÖR

Referent: Dr. Thorsten Lemm, Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie, Schleswig

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Es war Karl der Große, auf dessen Befehl hin an der Stör in der Nähe des heutigen Itzehoe im Jahr 809 die erste fränkische Ringwallanlage im Norden gebaut worden sein soll: Die Burg Esesfelth. Sie sicherte den hier endenden Teil des Cimbrischen Land- oder Heerwegs, der die gesamte jütische Halbinsel durchzog und dessen anderer Zweig in Wedel an der Elbe (das bedeutet Furt) lag. Über Stör, Elbe und Schwinge wurden Menschen und Waren mit dem Schiff in den sächsischen Burgwall bei Groß Thun (heute ein Ortsteil von Stade) transportiert und von dort weiter verhandelt.
804 hatte Karl den nordelbischen Raum bis zur Eider in die „Obhut“ der ihn damals unterstützenden Abotriten gegeben, obwohl es zum Einzugsbereich des dänischen Königs zählte. Der Ur- und Frühgeschichtler Dr. Thorsten Lemm schildert in seinem Vortrag, welche Rolle die Burg Esesfelth in der Auseinandersetzung zwischen Franken und Dänen einnahm. In einer spannenden Rekonstruktion / Simulation schildert er anhand der von ihm ermittelten Ausgrabungsergebnisse den großen dänisch-abodritischen Angriff auf die Burg im Jahr 817. Sie verfiel nach dem Kampf und verschwand im letzten Jahrhundert durch Sand- und Kiesabbau sowie durch Straßenbau vollends.

Thorsten Lemm, der über frühmittelalterliche Ringwälle im westlichen und mittleren Holstein promovierte, thematisiert in seinem Vortrag auch jene Burganlagen, die bereits vor der Zeit der Franken im heutigen Holstein existierten und wohl vor allem die Flussübergänge sicherten und (durch die Erhebung von Zoll) kontrollierten. Eine davon, eine Doppelgrabenanlage, befand sich direkt unter der Burg Esesfelth…

25. April 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB II
GUSTAV OELSNER UND FRITZ SCHUMACHER: (VOR-)KÄMPFER FÜR EINE GRÜNE UND SOZIALE STADT

Referent: Dr. Katrin Schmersahl, Historikerin, Hamburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Kaum jemand hat das heutige Stadtbild Hamburgs so nachhaltig geprägt wie der Architekt und Städteplaner Fritz Schumacher. Jeder kennt seine Gebäude, darunter das Finanzgebäude am Gänsemarkt, die Davidwache, das Hamburg Museum und unzählige Schulen. Wenig bekannt ist dagegen sein Mitstreiter in Altona: Gustav Oelsner. Wie auch Schuhmacher, mit dem Gustav Oelsner zukunftsweisend zusammenarbeitet (bis 1937 sind Hamburg und Altona zwei eigenständige Städte), gehört Oelsner zu den herausragenden Architekten der Moderne: Er verband die zeitgenössische Bauästhetik mit dem nordischen Backsteinbau. Als Altonaer Stadtbaurat hat Oelsner wesentlich dazu beigetragen, Altona moderner und sozial gerechter zu gestalten. Oelsner beabsichtigte - wie auch Schumacher - die im Zuge der Industrialisierung entstandenen negativen Auswirkungen der städtischen Verdichtung durch eine gezielte Siedlungs- und soziale Grünpolitik zu korrigieren. Die Freundschaft zwischen Schumacher und Oelsner, ein anrührendes Dokument moderner Zeitgeschichte, bewährte sich auch in den Tagen des Exils und der Not im Krieg.

29. April 2017 08:00 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
TE-VÖb
INS MUSEUM BARBERINI NACH POTSDAM

Leitung: Dr. Stefan Vöhringer, Kunsthistoriker, Kiel

Bergedorf S-Bahnhof

Im Januar 2017 eröffnet in Potsdam das Museum Barberini. Der Milliardär und Kunstsammler Hasso Plattner hat dazu das gleichnamige Palais aus dem 18. Jahrhundert, das bei einem Luftangriff im 2. Weltkrieg zerstört worden war, am Potsdamer Alten Markt mit historischer Fassade wieder errichten lassen.
Zur Eröffnung präsentiert das Museum unter Leitung der ehemaligen Direktorin des Bucerius-Kunstforums, Ortrud Westheider, eine Schau zur Malerei des französischen Impressionismus. Außerdem werden Werke aus der Sammlung Hasso Plattners und kooperierender anderer Privatsammlungen zu sehen sein. Den Besuch runden ein Spaziergang über den Alten Markt mit dem wiederaufgebauten Potsdamer Stadtschloss und eine Stadtrundfahrt durch Potsdam ab.
8.00 Uhr ab Bergedorf S-Bahnhof, Bushaltestelle vor dem Parkhaus Ecke Weidenbaumsweg – B 5
8.10 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Am Grotensahl
B 207
8.30 Uhr ab Schwarzenbek
Bushaltestelle Königsberger Allee B 207

Teilnehmerbeitrag: 45,00 € für Mitglieder
55,00 € für Gäste
(alle Eintritte und Führungen sind enthalten)


Mai Seitenanfang

4. Mai 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I
SÜDTIROL – LAND ZWISCHEN DEN KULTUREN

Referent: Dr. Werner Budesheim, Germanist und Geograph

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Südtirol ist ein paradiesischer Flecken auf dieser Erde. Begünstigt von südlicher Sonne, umrahmt von hohen Bergen, erfüllt mit reicher Kultur. Dennoch, in seiner Grenzsituation zur romanischen Welt war und ist es immer von Spannungen geladen.
Der Vortrag bereitet auf die mehrtägige Exkursion „Südtirol im Spannungsfeld zwischen der germanischen und der romanischen Welt“ vom 10. – 17. Juli vor (s. Mehrtägige Exkursionen), ist aber auch offen für alle Interessierten.
Der angesprochene Raum soll in seiner kulturellen Vielfalt und in seiner landschaftlichen Schönheit vorgestellt werden.

20. Mai 2017 07:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
TE-BUa
VERSTECKTE WALLANLAGEN UND BURGEN IN FLUR UND WALD

Leitung: Dr. Werner Budesheim, Germanist und Geograph

Bergedorf S-Bahnhof

Seit der Einwanderung slawischer Gruppen ab dem Endes des 7. Jahrhunderts in das Land nördlich der Elbe (Polabien) wird der neu besiedelte Raum mit einem Netz von Wallanlagen überzogen, die nicht alle gleichzeitig entstehen, sondern verschiedenen Siedlungsphasen zuzuordnen sind.
Mit dem Beginn der sog. Deutschen Ostkolonisation ab der Mitte des 12. Jahrhunderts erscheint ein völlig anderer Typ von Burgen, nämlich Ritterburgen, die heute in der Wissenschaft als „Motten“ bezeichnet werden (nach dem franz. „chateau à motte“), sog. Turmhügelburgen.
Dazu kommen noch Burgen, deren siedlungsmäßige und funktionale Bedeutung ungeklärt ist.
Wir werden u.a. besuchen und besprechen: die sog. Ertheneburg bei Schnakenbek, eine eingeebnete Wallanlage bei Franzhagen, eine Motte im Koberger Forst, den Sirksfelder Ringwall, die Burg von Linau, und die Reste des Duvenseer Walls, und wenn noch Zeit bleibt die mittelalterlichen Burganlagen von Borstorf.
Zeit für eine Mittagspause unterwegs wird gegeben.

7.30 Uhr ab Schwarzenbek
Bushaltestelle Königsberger Allee B 207
7.50 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Am Grotensahl
B 207
8.00 Uhr ab Bergedorf S-Bahnhof, Bushaltestelle vor dem Parkhaus Ecke Weidenbaumsweg – B 5
8.20 Uhr ab Geesthacht Bushaltestelle Düneberger Str.
Rückfahrt an Bergedorf gegen 18.00 Uhr

Teilnehmerbeitrag: 45,00 € für Mitglieder
55,00 € für Gäste
(alle Eintritte und Führungen sind enthalten)


Juni Seitenanfang

1. Juni 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I
DIE GESCHICHTE DER DOKUMENTA

Referent: Dr. Detlef Stein, Kunsthalle Bremen

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

In diesem Sommer findet in Kassel wieder die documenta statt, die als eine der wichtigsten Kunstausstellungen im internationalen Kunstgeschehen gilt. Der Vortrag stellt die Geschichte der documenta vor, die anfangs noch - im Jahr 1955 - das Begleitprogramm zur Bundesgartenschau war. Der Vortrag stellt den Begründer der documenta und die wichtigsten Werke und Ereignisse der Vergangenheit vor und gibt eine kurze Vorschau auf die diesjährige documenta.

7. Juni 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB IV
LUTHER UND DIE DEUTSCHE LANDESHERRLICHKEIT - BÜNDNIS VON THRON UND ALTAR

Referent: Prof. Dr. Dr. Ulrich Matthée, Politologe, Kiel

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Evangelische Landeskirchen und Landesuniversitäten stärkten den Föderalismus gegen Kaiser Karl V., der entschlossen war, die Protestanten als Ketzer mithilfe der spanischen Infanteria zu vernichten (Karl war auch König Carlos I. von Spanien). Gegen Rezentralisierung und Rekatholisierung setzte Luther das Summepiskopat (oberste Bischofsamt) der Fürsten in den neuen Landeskirchen (währte bis 1918). In der Protestation von 1529 (5 Fürsten und 14 Freie Reichsstädte) gewann die Reformation Stabilität.

8. Juni 2017 - 11. Juni 2017 In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
ME-VÖa
â„«RHUS – EUROPÄISCHE KULTURHAUPTSTADT 2017

Leitung: Dr. Stefan Vöhringer, Kunsthistoriker, Kiel

Jütlands Hauptstadt und Dänemarks zweitgrößte Stadt hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Wachstums-Metropole entwickelt, die allerhand Interessantes zu bieten hat - wie z. B. das ARoS-Kunstmuseum, das nach dem Museum in Louisiana bei Kopenhagen derzeit wohl wichtigste Museum Dänemarks, neue spektakuläre Architektur entlang des Hafens oder auch ein quirliges historisches Zentrum mit zahlreichen Cafés, Restaurants und Geschäften. Noch dazu ist Århus 2017 europäische Kulturhauptstadt und lockt dann unter anderem mit dem größten Kunstereignis Skandinaviens „The Garden“: einer Art Open-Air Ausstellung, die sich über vier Kilometer vom historischen Zentrum bis in den Süden der Bucht van â„«rhus erstreckt.
Auf der Rückfahrt führt ein Abstecher ins wunderschöne KunstCentret Silkeborg Bad in einem ehemaligen Kurhaus und auf den Nationalberg der Dänen, den Himmelberg.
(Drei Übernachtungen in einem Hotel mit Frühstück)

Kosten: je Mitglied im DZ 495, -- €
je Mitglied im EZ 555, -- €
Zuschlag für Gäste p. P. 25, -- €
(Alle Eintritte und Führungen sind enthalten.)

7.30 Uhr ab Schwarzenbek Bushaltestelle Königsberger Allee B 207
7.50 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Am Grotensahl B 207
8.00 Uhr ab Bergedorf S-Bahnhof, Bushaltestelle vor dem Parkhaus Ecke Weidenbaumsweg – B 5

8. Juni 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I
DIE GOLDENEN ZWANZIGER JAHRE Waren sie golden, oder waren sie aus den Fugen?

Referent: Ulrike Budesheim, Germanistin, Reinbek

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Gottfried Benn meinte: „Überhaupt die Jahre von 1912 bis 1933 waren Deutschlands und Berlins wunderbarste, ich möchte sagen: Pariser Jahre, so voll von Talenten und so voll von Kunst. Wird nie wieder kommen.“
So urteilte er in den Briefen aus den Jahren 1951 und 1955 über die Literatur und Kultur der „Zwanziger Jahre“, deren Zusammenhang mit dem Umbruch der Jahrhundertwende er zugleich betont. Ob er seine Zeit überschätzt oder ob dieses Urteil den wahren Sachverhalt wiedergibt, soll untersucht werden. Dabei soll das Schillernde der Zeit, das Lebensfreudige, aber auch das Beunruhigende und Fragwürdige der Kultur an Beispielen aus der Literatur – Erich Kästner, Kurt Tucholsky z.B. – erläutert werden.

10. Juni 2017 09:00 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
TE-BR/WI
DIE HAMBURGER HAFENCITY – VOM INNERSTÄDISCHEN HAFENBEZIRK ZU EINEM DER GRÖßTEN STADTENTWICKLUNGSGEBIETE EUROPAS

Leitung: Dr. Stefan Brauckmann, Dr. Eike Winkler

U-Bahnhof Baumwall, Ausgang Ost

Beginn: 09.00 Uhr (Treffpunkt: U-Bahnhof Baumwall, Ausgang Ost)
Ende: etwa 16.00 Uhr (U-Bahnhof Meßberg)

Es wird die Möglichkeit geben, ein gemeinsames Mittagessen einzunehmen.

Mit einer Fläche von rund 160 Hektar stellt die Hamburger Hafencity eines der größten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekte in Europa dar. Bis 2030 sollen auf ehemaligen Hafenflächen in direkter Nachbarschaft zur Hamburger Stadtmitte Wohnungen für 12.000 Personen, 45.000 Arbeitsplätze und eine entsprechende Infrastruktur entstehen.
Das Gebiet des jüngsten Hamburger Stadtteils ist hierbei geprägt von einer wechselvollen Geschichte und tiefgreifenden Veränderungen, die von den Ursprüngen des Hamburger Hafens, einem barocken Stadtquartier und dem UNESCO-Weltkulturerbe Speicherstadt über den Hannoverschen Bahnhof als zentraler Ort der Deportationen während der NS-Zeit bis zum heutigen Freizeit-, Geschäfts- und Wohnstandort reichen.
Die Exkursion führt uns von West nach Ost durch die Hafencity und stellt die vielfältigen historischen Bezüge und die Bedeutung des kulturlandschaftlichen Wandels für die gegenwärtige Stadtentwicklung in den Mittelpunkt.

Teilnehmerbeitrag:
15,00 € für Mitglieder
20,00 € für Gäste

16. Juni 2017 - 18. Juni 2017 In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
ME-WEa
STEINHUDER MEER UND WESERAUE BEI MINDEN

Leitung: Edith Stamer, Büchen

Vom zentral gelegenen Ausgangsort Loccum mit seinem bekannten Kloster, dessen Gästehaus als Übernachtungsquartier dient, sind es nur kurze Fahrwege, sowohl in Richtung Osten zum Steinhuder Meer als auch nach Westen zur Weseraue.
In Loccum selbst findet eine Klosterführung statt und eine Wanderung durch den dortigen Klosterforst entlang des romantischen Flüsschens Fulde. Nur wenige Kilometer von Loccum entfernt, auf dem Weg zur Weseraue, fährt man zunächst durch den kleinen Ort Wiedensahl mit dem Geburtshaus von Wilhelm Busch. Es ist heute ein interessantes ihm gewidmetes Museum. Im nahe gelegenen Ort Windheim in der Weseraue befinden sich das Westfälische Storchenmuseum und, einen Altarm der Weser querend, die einzige Solarfähre in Nordrhein-Westfalen, die „PetraSolara“.
Nordwestdeutschlands größter Binnensee, das Steinhuder Meer, ist Kernstück eines etwa 300 km² großen Naturparks. Der See hat sich im Laufe der Zeit zu einem attraktiven Naherholungsgebiet für den Großraum Hannover entwickelt, obwohl viele Uferbereiche durch früheren Torfabbau in der Vergangenheit zunächst erheblich negativ beeinträchtigt waren. Nach Beendigung der Austorfung haben sich, besonders am Westufer des Sees, durch Aufgabe der intensiven Landwirtschaft, die Anlage wasserführender, flacher Senken und den Anstau von Gräben mittlerweile für die Tier- und Pflanzenwelt wieder sehr attraktive naturnahe Lebensbedingungen entwickelt. Mehrere Beobachtungseinrichtungen machen hier die Natur unmittelbar erlebbar.

Anreise in Fahrgemeinschaften, daher bitte vorherige Anmeldungen unter 04155/2370.

16. Juni 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
WENTORFER KULTURWOCHE

Leitung: Alexa Binnewies, Sybille Marks

Ansprechpartner der Wentorfer Kulturwoche:


Alexa Binnewies
Am Petersilienberg 8
21465 Wentorf
040/7216454
a.binnewies@dasAtelier.de

Sybille Marks
Gorch-Fock-Straße 5
21465 Wentorf
040/7204448
sybmar@gmx.de

Die 11. „Wentorfer Kulturwoche“ findet in der Zeit vom 16.06. – 25.06.2017 statt. Es sollen wie in allen vorangegangenen Jahren Tage voller Musik, Kunst, Tanz, Theater, Literatur, Geschichten, Lesungen, Vorträge, Workshops, kulinarischer Genüsse, und Gottesdienste an den unterschiedlichsten Veranstaltungsorten unserer Gemeinde werden.
Das Besondere an dieser Woche ist, dass die Organisation, Durchführung und Teilnahme ehrenamtlich erfolgt, das umfangreiche Programm ausschließlich durch Spenden finanziert wird und dass alle Beteiligten mit sehr großem Engagement, Einsatz und viel Freude mitmachen. Gemeindliche und kirchliche Räumlichkeiten werden kostenfrei zur Verfügung gestellt, Künstlerinnen und Künstler öffnen ihre Ateliers und Gärten und Pastoren halten den Gottesdienst unter freien Himmel ab. Mit wenigen Ausnahmen werden keine Eintrittsgelder erhoben, sondern wir bitten um Spenden.
Kultur in Wentorf ist bunt, verbindend und inspirierend. Die Wentorfer Kulturwoche ist Anlass und Gelegenheit zusammen zu kommen, Menschen kennen zu lernen, gemeinsam zu erleben, zu hören, zu sehen, zu fühlen zu staunen und auch selbst mitzumachen. Es soll Raum für Dialog, Austausch und Gemeinschaft geschaffen werden und das kulturelle Netzwerk soll weiter wachsen und über Wentorf hinausreichen.
2017 gibt es wieder eine interessante Mitmach-Aktion! Ein Fotowettbewerb unter dem Motto „Türen, Tore und Eingänge in Wentorf“ an dem jeder teilnehmen kann und eine weitere Überraschungsaktion sollen wieder viele Menschen dazu anregen sich zu beteiligen. Wie schon 2016 kann man bei der Tombola „Zeitgeschenke“ (z.B. Teilnahme an Workshops, Führungen, Schnuppern in Ateliers oder bei Theaterproben etc.) gewinnen.
Im Internet finden Interessierte alle wichtigen Informationen, Anmeldeformulare und Teilnahmebedingungen unter www.wentorfer-kulturwoche.de.
Freuen Sie sich auf diese Kulturrausch-Zeit im Juni 2017 und erleben Sie Wentorf durch Ihre Teilnahme oder Ihren Besuch von einer vielseitigen kulturellen Seite. In Wentorf zu leben heißt auch am Gemeinschaftsleben teilzunehmen, bringen Sie sich ein, machen Sie mit – und genießen Sie alles was Ihnen angeboten wird.
Sybille Marks

17. Juni 2017 09:00 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I-BUb
BÜCHEN - EIN BESONDERER ORT IM LAUENBURGISCHEN - ein Spaziergang durch die Geographie, Geschichte und Gegenwart von Büchen -

Referent: Dr. Werner Budesheim, Germanist und Geograph

Büchen gehört zur der „2. Generation“ der neu gegründeten Kirchspiele (zw. 1194 und 1230). Im Ratzeburger Zehntregister von 1230 ist es mit 18 Hufen benannt, wobei es sich aber um die kleine Hufe von 6,65 ha handelt. Zum Kirchspiel gehörten ursprünglich nur zwei weitere Dörfer (Bröthen und Fitzen). Pötrau kam später dazu.
Von dem von Lüneburg nach Lübeck führenden Handelsweg (via regia) gab es bei Pötrau über die Delvenauniederung eine Abzweigung nach Osten. Diesen Weg benutzte Heinrich der Löwe im Jahre 1147 auf seinem „Wendenkreuzzug“ (Übernachtung in Pötrau – heute Ortsteil von Büchen).
Die Büchener Kirche ist wegen ihrer reichen Ausmalung bei Kunsthistorikern weit bekannt. Wir werden uns einen Eindruck verschaffen.
Der lebendigste Ort in Büchen ist heutzutage der Bahnhof. Hier kreuzen sich die Bahnlinien Lüneburg – Lübeck und Hamburg – Berlin.
An der ehemaligen Wassermühle an der Steinau (Nebenfluss der Delvenau) sprechen wir über die dort in den letzten Jahren eigebauten „Fischtreppen“.
Am Abschluss des Vormittags besuchen wir zwei Künstlerateliers.
Treffpunkt ist um 09.00 Uhr die Kirche in Alt-Büchen,
Ende des Rundgangs ist gegen 12.00 Uhr.

Die Führung ist kostenfrei, eine Anmeldung wird erbeten.

20. Juni 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB VIII
KLIMA-CHECK: Ist Ihr Haus und Grundstück auch zukünftig vor Stark¬regen geschützt und an höhere Temperaturen angepasst?

Referent: Prof. Dr. Ing. Wolfgang Dickhaut, HafenCity Universität Hamburg, Umweltgerechte Stadt- und Infrastrukturplanung

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Hamburg und auch das Umland muss sich im Zuge des Klimawandels an vermehrte Starkregen und erhöhte Temperaturen im Sommer anpassen. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Sie in die fachlichen Grundlagen zu dem Thema für Hamburg eingeführt. Es wird anhand von Fachdaten dargestellt, welche Problematik sich derzeit stellt. Die HCU hat eine Checkliste erarbeitet, auf deren Basis Sie beginnen können, abzuschätzen, ob Ihr Haus und Grundstück von den Klimafolgen betroffen ist. Kann es z.B. in Ihrem Gebäude bei Starkregen zu Überflutungen im Keller, in der Tiefgarage oder im Erdgeschoss kommen? Oder heizen sich Ihr Gebäude oder einzelne Räume während der Sommermonate stark auf? Sie haben die Möglichkeit zu diskutieren, welche Maßnahmen geeignet sind, Ihr Haus oder Grundstück vor Überflutungen oder Hitze zu schützen bzw. daran anzupassen.

Die Veranstaltung wird auf Basis von der aktuellen Forschungsprojekte KLIQ (Klimafolgenanpassung innerstädtischer hochverdichteter Quartiere in Hamburg; Förderung: BUE Hamburg), SIK (Stadtbäume im Klimawandel; Förderung: BMUB) sowie Gründachstrategie Hamburg (Förderung: BMUB) durchgeführt.

23. Juni 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I
„WENTORF“ – BEVOR ES WENTORF GAB_

Referent: Dr. Werner Budesheim, Germanist und Geograph

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.

Die Geschichte eines Ortes beginnt mit seiner ersten urkundlichen Erwähnung, was nicht bedeuten muss, dass es ihn vorher nicht gab. Es geht hier also um „vorgeschichtliche“ Aspekte, die im Zusammenhang des Raumes betrachtet und bewertet werden sollen.
Hierzu gehören natürlich die Gegebenheiten der geologischen Voraussetzungen, der Bodenbeschaffenheit, der Gewässerstrukturen und vor allem des archäologischen Befundes. So lassen sich vielleicht in der Zusammensicht verschiedener Aspekte Schlüsse auf die vorgeschichtliche Nutzung eines Raumes oder gar eines Ortes in der Ergänzung durch frühestes Kartenmaterialen ziehen.

25. Juni 2017 11:00 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
TE-BUc
SICHTWEISEN WENTORFS ANDERER ART

Leitung: Dr. Werner Budesheim, Germanist und Geograph

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

In den frühesten geographischen Karten ist Wentorf als Angerdorf dargestellt, d.h. mit einer beidseitigen Bebauung eines durchlaufenden Weges, der sich bauchartig im Dorf ausweitet. Dieser „Wegebauch“ wird mit einem aus dem Süddeutschen stammenden Begriff als „Anger“ (norddeutsch: Brink) bezeichnet.
Die alten Karten weisen aber auch einen Platz aus, der z.B. als „Ohle Wentorf“ (Duplat 1756) bezeichnet wird, was wohl bedeutet, dass ein älteres Wentorf an einen neuen Platz umverlagert wurde. Vielleicht entstand jetzt erst die Angerdorfform, und die alte Dorfform war eine ganz andere. –
Die Form eines Dorfes hat auch oft mit Wirtschaftsstrukturen zu tun, so dass solche Siedlungsdumbrüche auch Umbrüche in der Wirtschaftsweise bedeuten.
„Ohle Wentorf“, der Dorfanger (Augen auf: er ist noch da!) und die alte Ritterburg sollen aufgesucht werden.
Dem kurzen Rundgang soll ab 11.00 Uhr im „Angerhof“, Hauptstraße 18 d eine Einführung von max. 45 Minuten vorausgehen. Der sich anschließende Rundgang dauert dann etwa 1 Stunde.

30. Juni 2017 - 2. Juli 2017 In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
ME-ST
BESUCH DER „dokumenta“ MIT ASPEKTEN VON KASSEL UND MARBURG

Leitung: Dr. Werner Budesheim (Kassel und Marburg)
Dr. Detlef Stein („dokumenta“ und Museen)

Am ersten Tag werden wir direkt nach Marburg fahren, dort das Hotel beziehen, und anschließend machen wir einen Bummel durch die Altstadt. Wenn möglich, Besuch der Aula der alten Universität, der Wendelgasse (Sudentenbude der Brüder Grimm), Kugelkirche, Lutherkirche …
Am zweiten Tag fahren wie ab 08.00 Uhr nach Kassel, vormittags Führung in der „dokumenta“. Nach der Mittagspause eine weitere Führung und dann Besuch des Brüder-Grimm-Museums (eröffnet vor einem Jahr). Danach Rückfahrt nach Marburg. Dort am letzten Tag vormittags Besuch der Elisabethkirche und des Deutschhauses. Anschließend Fahrt nach Kassel. Dort Mittagspause. Fahrt zum Wilhelmshöher Park: Ab 14.30 Uhr zu Fuß vom Herkules zum Schloss Wilhelmshöhe während der Wasserspiele der Kaskaden. Anschließend Besuch des Museums im Wilhelmshöher Schloss. Danach Rückfahrt nach Hamburg. Ankunft in HH-Bergedorf gegen 20.00 Uhr (Programmänderungen vorbehalten).

Kosten mit Übernachtung im DZ und Frühstück sowie allen Gruppeneintritten (außer Theater/Oper/Konzerte) 290,00 € für Mitglieder, 320,00 € für Gäste, EZ-Zuschlag 30,00 €
Abfahrten:
7.30 Uhr ab Schwarzenbek Bushaltestelle Königsberger Allee B 207
7.50 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Am Grotensahl B 207
8.00 Uhr ab Bergedorf S-Bahnhof, Bushaltestelle vor dem Parkhaus Ecke Weidenbaumsweg – B 5

Die Anmeldung wird bis zum 15. März erbeten, sie wird bis zum 30. März bestätigt, sie wird mit der Überweisung des Teilnehmerbeitrages bis spätestens zum 15. Mai verbindlich.


Juli Seitenanfang

7. Juli 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I
LUTHER UND DIE DEUTSCHE LANDESHERRLICHKEIT - BÜNDNIS VON THRON UND ALTAR

Referent: Prof. Dr. Dr. Ulrich Matthée, Politologe, Kiel

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.

Evangelische Landeskirchen und Landesuniversitäten stärkten den Föderalismus gegen Kaiser Karl V., der entschlossen war, die Protestanten als Ketzer mithilfe der spanischen Infanteria zu vernichten (Karl war auch König Carlos I. von Spanien). Gegen Rezentralisierung und Rekatholisierung setzte Luther das Summepiskopat (oberste Bischofsamt) der Fürsten in den neuen Landeskirchen (währte bis 1918). In der Protestation von 1529 (5 Fürsten und 14 Freie Reichsstädte) gewann die Reformation Stabilität.

8. Juli 2017 10:00 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
SE-MA
DIE 4 RREFORMATIONEN IM VERGLEICH - DIE VON WITTENBERG (Luther), DIE VON ZÜRICH (Zwingli), DIE VON GENF (Calvin) UND DIE DER TÄUFER (Menno – Baptisten – Hutterer - Johan van Leyden u.a)

Leitung: Pof. Dr. Dr. Ulrich Matthée, Kiel

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H.

Seminarprogamm:

1. Das Heilige Römische Reich und der Siegeszug der Reformation bis zur Protestation auf dem II. Reichstag zu Speyer 1529 – Confessio Augustiana und Confessio Tetrapolitana
2. Landeskirchen und Landesuniversitäten, Lateinschulen und Kirchenordnungen als Säulen der Wittenburger Reformation
3. Die Reformationen und die Kriege in der Schweiz bis zum Consensus Tigurinus 1549 und zum formellen Austritt der Eidgenossenschaft aus dem Heiligen Römischen Reich 1648
4. Der Calvinismus als Schwungrad des frühen Kapitalismus (Cadillac u. a.) und seine arbeitsethischen Grundlagen: innerweltlich Askese, Rationalisierung der Lebensführung, permanente Bewährung und lebenslange Arbeit als innerweltlich Berufung
5. Wiedertäufer zu Münster vs. Menno Simons – radikale und moderne Täufer
6. Prager Fenstersturz 1618 – die explosive Entladung im 30-jährigen Welt-Krieg der Religionen

Das Programm schließt Kaffeepausen und ein Mittagessen ein.
Teilnahmegebühr: 55, - €, für Mitglieder der FLA 50, - €

10. Juli 2017 - 17. Juli 2017 In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
ME-BU
SÜDTIROL IM SPANNUNGSFELD ZWISCHEN DER GERMANISCHEN UND ROMANISCHEN WELT

Leitung: Dr. Werner Budesheim, Germanist und Geograph

Unter Kaiser Maximilian I. („der letzte Ritter“) erlebte Südtirol einen seiner kulturellen Höhepunkte. Seit der Einwanderung der Baiern im 6. Jh. in eine vorher romanische Welt ist der Raum in seiner Grenzsituation nie frei von politischen und kriegerischen Auseinandersetzungen gewesen, die bis heute episodisch andauern. Dennoch ist Südtirol heute eine der blühendsten und reichsten Provinzen Italiens, das Südtirol nach dem 1. Weltkrieg von Österreich annektierte.
Die klimatische Vorzugslage am Südrand der Alpen bringt Reichtum an landwirtschaftlichen Produkten (größtes Apfelanbaugebiet Europas, Weinbau, Milchwirtschaft …) und bringt Touristen. Hinzu kommt der alpine Transitverkehr über den Brennerpass (früher Venedig – Augsburg/Nürnberg, heute die Eisenbahn und die Autobahn) mit seinen Passfußstädten.
Unser Standort wird das zentral gelegene Bozen sein. Von hier besuchen wir Meran, Brixen, Sterzing, Bruneck …, durchfahren das Grödnertal, erleben die Seiseralm, den Ritten mit den Erdpyramiden. In Bozen selbst erkunden wir die Altstadt mit ihren Kirchen, und natürlich werden wir auch dem „Ötzi“ einen Besuch abstatten. Runkelstein, Wolkenstein und Burg Tirol zeugen von bedeutender historischer Vergangenheit. Die älteste Ausmalung eines sakralen Ortes finden wir in der Prokulus-Kapelle im Vintschgau, und Darstellungen aus dem Iwein-Epos auf Burg Rodeneck.
Das detaillierte Programm wird den Angemeldeten zugesandt.
Kosten mit Übernachtung im DZ und Frühstück sowie allen Gruppeneintritten (außer Theater/Oper/Konzerte) 755,00 für Mitglieder, 825,00 € für Gäste, EZ-Zuschlag 120,00 €
Die Anmeldung wird bis zum 15. März erbeten, sie wird bis zum 30. März bestätigt, sie wird mit der Überweisung des Teilnehmerbeitrages bis spätestens zum 15. Mai verbindlich.
Die Abfahrtsorte und -zeiten werden den Angemeldeten rechtzeitig bekanntgegeben.

23. Juli 2017 09:00 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
TE-WE
TAGESFAHRT IN DAS OLDENBURGER WALLMUSEUM

Leitung: Karl-Heinz Weber

Treffpunkt ab 9.00 Uhr ab Parkplatz Sporthalle Schule Büchen, Schulweg 1

Die Exkursion führt nach Oldenburg/Holstein. Das dortige Wallmuseum thematisiert über 500 Jahre slawischer Siedlungsgeschichte in Ostholstein zwischen dem 7. und 12. Jahrhundert. Starigard („Alte Burg“), der ursprünglich dort befindliche Ort, war Schleswig-Holsteins erste befestigte Siedlung. Die auch heute noch in Teilen erhaltene Ringwallanlage schützte den Fürstenhof. Als westlichstes Herrschaftszentrum der Slawen war es ein bedeutender Handels- und Hafenplatz und gleichermaßen Bischofssitz und heidnischer Kultplatz.
Ausgehend von den archäologischen Funden und Ausgrabungsergebnissen auf dem Oldenburger Ringwall werden der Alltag und die Lebens(um)welt der Menschen vor 1000 Jahren im ehemals westslawischen Siedlungsgebiet präsentiert. In 20 rekonstruierten slawischen Häusern werden beinahe in Vergessenheit geratene frühere Handwerkstechniken ebenso in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit zurückgebracht wie das Wissen um alte Pflanzen oder Haustierrassen.

Anreise in Fahrgemeinschaften, daher bitte vorherige Anmeldung unter 04158/651.


September Seitenanfang

1. September 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB IV
WEINDEUTSCHLAND __2000 +_ BIERDEUTSCHLAND __1200 +_ SCHNAPSDEUTSCHLAND _750 +_

Referent: Prof. Dr. Dr. Ulrich Matthée, Politologe, Kiel

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b.H.

Durch Römerlimes an Rhein und Donau sowie durch den Limes Saxoniae Karls des Großen ist Deutschland in drei kulturgeschichtliche Bereiche gegliedert:
Das röm. Germanien an Rhein und Mosel, an Lech und Donau mit seinen Römerstädten von Utrecht und Xanten über Koblenz und Köln bis Augsburg, Regensburg und Passau.
Das karolingische Deutschland des Sachsenkreuzzuges Karls des Großen mit seinen neun Domstädten Münster und Osnabrück, Paderborn und Minden, Verden und Bremen sowie Hamburg, Hildesheim und Halberstadt _dazu die merowingischen Domstädte wie Würzburg, Eichstätt, Fulda und Erfurt_.
Das nordostelbische Kolonialdeutschland der Ostkolonisation von Lübeck ausgehend.
Die Stadt war stets Motor der Modernisierung und der individuellen Emanzipation _Stadtluft macht frei_.

_in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wenorf e.V._

2. September 2017 08:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
TE-MA
DIE SCHIMMELMANN

Leitung: Prof. Dr. Dr. Ulrich Matthée, Politologe, Kiel

Bergedorf S-Bahnhof

Eine phänomenale Aufsteigerkarriere vom jugendlichen Heereslieferanten Friedrichs d. Gr. zum mächtigen dänischen Schatzmeister weist Carl Hinrich Schimmelmann (1724-82), darin ähnlich einem anderen Heinrich, seinem Zeitgenossen Jean-Henri Desmecieres (1724 – 82), auf.
Sein Grab befindet sich in Flemhude, in der Patronatskirche von Gut Quarnbek.
Wir besuchen mehrere ihrer Herrenhäuser (sowie den Schleswig-Holsteinischen Kanal-Eider-Kanal, an dem beide beteiligt waren, der eine als Promotor, der andere als Bremser), die Schimmelmann für seine Kinder erwarb bzw. mit ihren Mitgiften sanierte:
1) Wandsbek: Mausoleum Schimmelmanns, Grab von Matthias Claudius, Fresco des ehemaligen Herrenhauses in U-Bahnstation
2) Ahrensburg: Besichtigung von Schloss und Schlossgebiet mit Garten, Marstall und Gottesbuden
3) Emkendorf: Besichtigung, Umbau, durch die Mitgift von Tochter Julia, verheiratet mit Fritz v. Reventlow (Musenhof)
4) Knoop: Besichtigung, Neubau, finanziert durch die Mitgift von Tochter Caroline, verheiratet mit Friedrich v. Baudissin

Abfahrten:
8.30 Uhr ab Schwarzenbek
Bushaltestelle Königsberger Allee B 207
8.50 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Am Grotensahl
B 207
9.00 Uhr ab Bergedorf S-Bahnhof, Bushaltestelle vor dem Parkhaus Ecke Weidenbaumsweg – B 5

Rückfahrt an Bergedorf gegen 18.00 Uhr

Teilnehmerbeitrag:
45,00 € für Mitglieder
55,00 € für Gäste

(Alle Eintritte und Führungen sind enthalten. Es wird Zeit für ein Mittagessen gegeben.)

5. September 2017 - 19. September 2017 In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
ME-NA
FRANKREICH BURGUND – PROVENCE Kultur und Natur

Leitung: Prof. Dr. Frank N. Nagel, Hamburg

Route: Flug von Hamburg ins Exkursionsgebiet _Lyon / Marseille_ Bus: Beaune – Dijon – Semur-en-Auxois -– „Forges de Buffon“ _b. Montbard_ – MuséoParc Alésia – Vézelay – Paray-le-Monial – Anzy-le-Duc – Beaujolais – Avignon – Camargue – Nîmes – Pont du Gard – Fontaine-de-Vaucluse – Rustrel – Aix-en-Provence – Ibis Thalassa Hyères – Île-de-Porquerolles – Rückflug nach Hamburg

Es sind ein paar Wanderungen vorgesehen _z.B. mehrstündige Wanderung über den Deich der Camargue_

Themen:
Kultur: Vor- und Frühgeschichte _von der Steinzeit zu den Galliern_, Kunst und Architektur _bes. der Römer, des Adels und der Kirche in Burgund und der Provence; Festungsbaumeister Vauban_, Verkehr und Wirtschaft _TGV, Binnenschifffahrt und Freizeit, Industrie und Landwirtschaft, Charollais-Vieh_, Weinbau im Exkursionsgebiet m. Kostproben , Industriearchäologie _Ockersteinbrüche und regionaltypische punktuelle Kulturlandschaftselemente_.
Natur: Geologie und Morphologie des Exkursionsgebietes, Schichtstufenlandschaft des Französischen Beckens, Combes, Morvan, Rhônetal und -Mündung, Camargue , Karst _insbes. der Typ des Vauclusischen Karstes mit der Karstquelle_, „Colorado de Rustrel“, Calanques

Kosten: Für Flüge, Busfahrt, Schifffahrt, Besichtigungen, Frühstück und warmes Abendessen je Person etwa 2.400, -- EUR; im EZ 400, -- EUR mehr _vorl. Preis_.

Die Exkursion wird zusammenmit der Geographischen Gesellschaft in Hamburg durchgeführt.
Anmeldungen über Frau Christel Wichers _GGH_, Tel.: 040/42818-4946 wichers@uni-hamburg.de
Anmeldeschluss: 15. Januar 2017

9. September 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
TE-VÖc
MECKLENBURGISCHES „SCHLÖSSER-DOPPEL“ - LUDWIGSLUST UND DAS SCHWERINER SCHLOSS

Leitung: Dr. Stefan Vöhringer, Kunsthistoriker, Kiel

Zwei der schönsten Schlösser Norddeutschlands stehen auf dem Programm dieser Tagesexkursion: zum einen Ludwigslust, das Herzog Friedrich von Mecklenburg-Schwerin von 1772 bis 1776 im Geist des Spätbarock errichten ließ und dessen Gemäldegalerie nun nach umfangreichen Sanierungen erstmals seit 150 Jahren wieder zu bestaunen ist; zum anderen das Schweriner Schloss, das Großherzog Friedrich Franz II. Mitte des 19. Jahrhunderts als eine der gelungensten Schöpfungen des romantischen Historismus in Europa erbaute.

Teilnehmerbeitrag: 45,00 € für Mitglieder
55,00 € für Gäste
(alle Eintritte und Führungen sind enthalten)

12. September 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB IV
DAS „AUGE“ NAPOLEONS: DOMINIQUE VIVANT DENON

Referent: Dr. Stefan Vöhringer, Kunsthistoriker, Kiel

Rokokosaal im Herrenhaus, Am Domhof 12, Ratzeburg

Heute kaum mehr bekannt, gehörte der Franzose Dominique Vivant Denon zu den schillerndsten europäischen Persönlichkeiten Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Er war Diplomat, Kunstexperte und Sammler und wurde 1802 von Napoleon zum ersten Direktor des Museums im Pariser Louvre, dem einstigen Stadtschloss der Bourbonen, bestellt. Als „Auge Napoleons“ stand er jenen Kunstkommissaren vor, die auf Napoleons Eroberungszügen durch Europa Kunstwerke konfiszierten und dann dem Bestand des Louvre zuführten. Manche Zeitgenossen, wie der Berliner Bildhauer Johann Gottfried Schadow bewunderten seinen unbestechlichen Blick, andere verachteten ihn als den größten Kunsträuber aller Zeiten. Der Vortrag porträtiert das bewegte Leben Denons vor dem Hintergrund einer ebenso bewegten Zeit.

in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Ratzeburg

19. September 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I
LEBENSRAUM STADT: STADTKULTUREN VON DEN SUMERERN BIS ZUM RÖMISCHEN REICH

Referent: Dr. Claudia Tanck, Althistorikerin, Lauenburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Über Jahrtausende führten die Menschen ein nicht sesshaftes Dasein als Jäger und Sammler. Erst in der Jungsteinzeit ließen Gruppen von Menschen sich dauerhaft an einem festen Platz nieder. In diese Zeit fällt die Entstehung einer Lebensform der Stadt. Von der beschaulichen Kleinstadt bis zur unüberschaubaren Mega-City mit vielen Millionen Einwohnern reicht heute das Erscheinungsbild der Stadt. Dieser Vortrag widmet sich der Entstehung der frühen Städte. Thematisiert werden unter anderem die Voraussetzungen für die Bildung von Stadtkulturen, die Definition des Stadtbegriffes, das soziale und rechtliche Gefüge der Stadtgesellschaft sowie städtebauliche Aspekte. Dabei wird ein Bogen über die Entstehung der Stadt im Altertum bis zum Römischen Reich gespannt.

23. September 2017 08:00 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I-KE/BL
STADE UND GROß THUN – DIE GESCHICHTE EINER STADT UND EINER SÄCHSISCHEN WALLANLAGE AUS DEM 7. JAHRHUNDERT

Referent: Manfred Blödorn und Dr. Andreas Schäfer

Bergedorf S-Bahnhof

Die Hansestadt Stade an der Mündung der Schwinge in die Elbe zählt zu den ältesten Städten in Nordeuropa. Die in den letzten Jahrzehnten liebevoll restaurierten rund um den Spiegelberg ist vor mehr als 1.000 Jahren gegründet und 994 sogar von den Wikingern überfallen worden. Sie zieht mit ihrem Hafen und dem Museum im Schwedenspeicher Touristen aus aller Welt an. Vor den Toren der Stadt - bei Groß Thun – befindet sich die „Schwedenschanze“, die aber nicht aus der wechselvollen schwedischen Besatzungszeit nach dem Dreißigjährigen Krieg stammt, sondern 1.000 Jahre älter ist. Frühe Sachsen legten die Wallanlage an der Schwinge einst um 670 an. Um 920 wurde sie dann endgültig aufgelassen. – und zur gleichen Zeit entstand vier Kilometer flussabwärts Stade (Stede gleich Anlegestelle oder Lagerplatz).
Der Stadtarchäologe Dr. Andreas Schäfer führt zu den historischen Städten und erzählt von seinen spannenden Ausgrabungen im Stader Hafen, in der Altstadt und in der Schwedenschanze. Dabei erläutert er kenntnisreich die historischen Hintergründe.

8.00 Uhr ab Schwarzenbek
Bushaltestelle Königsberger Allee B 207
8.20 Uhr ab Wentorf Bushaltestelle Am Grotensahl
B 207
8.30 Uhr ab Bergedorf S-Bahnhof, Bushaltestelle vor
dem Parkhaus Ecke Weidenbaumsweg – B 5

Rückfahrt ab Stade gegen 16.30 Uhr, an Bergedorf gegen 18.00 Uhr

Teilnehmerbeitrag: 45,00 € für Mitglieder
55,00 € für Gäste
(alle Eintritte und Führungen sind enthalten, Mittagessen auf eigenen Kosten in Stade)

28. September 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB II
2017: 500 JAHRE REFORMATION – DIE REFORMATION IM SPIEGEL DER KÜNSTE

Referent: Dr. Gabriele Himmelmann, Kunsthistorikerin, Hamburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Mit Luthers Thesenanschlag 1517 verändert sich auch die Kunst – Lutherbilder werden in Umlauf gebracht und tragen zur Verbreitung der neuen Ideen mit bei. Gleichzeitig endet die kultische Verehrung der Bilder, protestantische Identitäten entwickeln ein verändertes Bildverständnis.


Oktober Seitenanfang

2. Oktober 2017 - 6. Oktober 2017 In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
ME-WEb
DAS BIOSPHÄRENRESERVAT MITTELELBE - WELTKULTURERBE AN WILDEN UFERN

Leitung: Karl-Heinz Weber

Region Dessau-Roßlau - Wörlitz - Bitterfeld

Das Biosphärenreservat Mittelelbe in Sachsen-Anhalt ist Bestandteil des länderübergreifenden Biosphärenreser-vates Flusslandschaft Elbe. Den Ursprung bildet das Naturschutzgebiet „Steckby-Lödderitzer Forst“, das 1979 von der UNESCO gemeinsam mit dem Vessertal als ältestes Biosphärenreservat und Weltnaturerbe in Deutschland ausgewiesen wurde. 1988 wurde es um das Gartenreich Dessau-Wörlitz erweitert. Dieser Verbin-dung von Natur, Landschaftsplanung und Architektur wurde im November 2000 von der UNESCO zusätzlich das Prädikat als Weltkulturerbe verliehen. Wie keine andere Landschaft ist das Biosphärenreservat also nicht nur durch seine vielfältigen und „wilden“ Naturschätze, sondern auch durch seine bedeutenden historischen Parkanlagen geprägt, die seit mehr als 200 Jahren in ihrer harmonischen Verbindung mit der Natur unver-ändert erhalten geblieben sind.
Die einzigartige Naturbelassenheit und Biotopvielfalt der Elbtallandschaft, in Teilen auch seiner Nebenflüsse Mulde und Saale, ist Lebensstätte zahlreicher seltener Pflanzen und Tiere. Die Region ist geprägt durch die größten zusammenhängenden Hartholz-Auenwälder Mitteleuropas mit vom Aussterben bedrohten Arten wie Biber, Seeadler und Schwarzstorch. Charakteristisch sind gleichermaßen weite Wiesen mit Jahrhunderte alten Solitäreichen. Der Elbebiber ist das Symboltier des Biosphärenreservates. Er fand hier – fast ausgestorben – nach dem zweiten Weltkrieg sein letztes Rückzugsgebiet. Sein Bestand konnte sich inzwischen wieder auf etwa 1200 Tiere im Biosphärenreservat erholen.
Teilnahmerkreis: Fachleute aus Naturschutzverbänden, Umweltbildung, Natur-und Umweltschutz, Tourismus, Land- und Forstwirtschaft, Interessierte
Referenten: Referenten und Referentinnen aus verschiedenen Institutionen der Region

Teilnahmebeitrag: 350,- € inklusive Übernachtung/Frühstück, zzgl. Verpflegungskosten

Veranstalter/Anmeldung: NABU Schleswig-Holstein, Gruppe Büchen, c/o Karl-Heinz Weber, Kanalstraße 6
21514 Siebeneichen, Telefon 04158/651
Fax 04158/890023 E-mail: khpew@web.de

Die Anerkennung als Bildungsfreistellungsveranstaltung wurde beantragt. Lehrkräfte aus Schleswig-Holstein können für die Teilnahme an dieser Veranstaltung Dienstbefreiung beantragen.
Für Mitglieder des Naturschutzdienstes ist dies eine anerkannte Fortbildungsveranstaltung.
Anmeldeschluss: 31. Juli 2017

(in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein und dem NABU Büchen)

10. Oktober 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB III
MIT DER DEUTSCHEN BAHN ZU DEN RENTIER-JÄGERN DER SPÄTEN EISZEIT- Neue archäologische Untersuchungen im Trassenbereich der DB-S4 im Ahrensburger Tunneltal, Kr. Stormarn -

Referent: Ingo Clausen, M. A., Archäologisches Landesamt SH., Außenstelle Neumünster

Festsaal Rathaus Schwarzenbek, Ritter-Wulf-Platz 1

Die Bahnstrecke von Hamburg nach Lübeck soll erweitert und verbreitert werden. Im Süden Ahrensburgs führt sie direkt an einem hoch sensiblen archäologischen Schutzgebiet von Weltrang vorbei – dem Meiendorfer und Ahrensburger Tunneltal. Hier, wo noch vor 12.000 Jahren eine Seenkette lag und im Frühjahr die nach Norden und im Herbst wieder zurückwandernden Rentier-Herden eine Rast einlegten, entdeckte in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts der Autodidakt Alfred Rust die Überreste der berühmten „Ahrensburger Kultur“. Eiszeitliche Jäger, die vermutlich aus dem Süden über die Elbe kamen und den Tieren nachstellten, hinterließen hier bei der Jagd Tausende und Abertausende von handwerklichen Artefakten und Knochen. Der feuchte Untergrund des Stellmoors konservierte sie auf dem Grund der verlandeten Seen bis auf die heutige Zeit – bis zu zehn Knochenfunde pro Quadratmeter. Das Tal – so heißt es – sei „archäologisch kontaminiert“. Ingo Clausen, Leiter der Außenstelle Neumünster des Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein, ist ein ausgewiesener Kenner der späten Eiszeit und der Altsteinzeit Nordeuropas und auf seinen Gebiet einer der führenden Experten. 2015 und 2016 untersuchte er mit seinen Teams die von Bahnausbau betroffenen Flächen im Tunneltal, machte zum Teil sensationelle Entdeckungen und zog daraus hoch interessante wissenschaftliche Erkenntnisse. Ahrensburger Bürger denken bereits an ein eigenes Museum – oder zumindest an einen neuen Wander- und Lehrpfad.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Schwarzenbek )

17. Oktober 2017 11:00 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
TE-PF
HAMBURGER ERDGESCHICHTE – EINE STADT AUS SICCHT DER GEOLOGIE

Leitung: Kerstin Pfeiffer, Dipl.-Geol. GeoPark Nordisches Steinreich

Hamburg Hauptbahnhof

Kein altes Haus, dessen Eingang oder Fenster nicht mit behauenen Steinen verziert ist. Steine, die schon im Mittelalter, über weite Strecken transportiert wurden, um zu beeindrucken. Die Schönheit von Steinen war den Hamburgern schon immer bekannt. Spannende Steine, die von frühen Handelswegen erzählen und die von einer weit älteren Zeit erzählen, als es noch keine Menschen gab, aber schon Klima- und Umweltbedingungen ihre Spuren im Stein hinterließen. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Zeitreise. Erleben Sie an Hamburgs Steinen die Erd- und Klimageschichte von Milliarden von Jahren. Lernen Sie, wie Sie selbst in den Steinen Hinweise zu ihrer Entstehung entdecken können, wie Geowissenschaftler des GeoParks Nordisches Steinreich in Steinen die Geschichte unseres Planeten entdecken. Beim geologischen Spaziergang durch die Hamburger Innenstadt erfahren Sie, in komprimierter Form, alles über die Grundlagen der Gesteinswissenschaften. Kommen Sie mit auf eine Zeitreise in eine ferne Vergangenheit und berühren Sie Dinge, die noch nie ein Mensch zuvor berührt hat. Weitere Informationen zu dieser und anderen geowissenschaftlicher Veranstaltungen finden Sie unter:

www.geopark-nordisches-steinreich.de

Mit Anmeldung unter: 04547 159315
Beginn: 11:00 Uhr (Treffpunkt: Hamburger Hauptbahnhof, Ausgang Nordwest)
Ende etwa: 14:00 Uhr (Hamburger Hauptbahnhof)
Es wird die Möglichkeit eines gemeinsamen Kaffeebesuchs geben.
Kosten: 15,00 € (zu zahlen vor Ort)

26. Oktober 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB VIII
COPERNICUS UND DAS WELTBILD IM WANDEL

Referent: Prof. Dr. Gudrun Wolfschmidt, Universität Hamburg, Zentrum für Geschichte der Naturwissenschaft und Technik

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Copernicus markiert den entscheidenden Wendepunkt in unserer Vorstellung vom Universum. In seinem Werk \"De revolutionibus orbium coelestium\" beschrieb er 1543 erstmals das heliozentrische Weltbild des Sonnensystems, nach dem sich die Erde um die eigene Achse dreht und sich zudem um die Sonne bewegt. Die Antike und das Mittelalter dagegen hatten die Erde im Zentrum des Universums gesehen. Tycho Brahe überwand die aristotelischen Vorstellungen; einen interessanten Kompromiss stellte sein Tychonisches Weltbild dar, das von der Kirche favorisiert wurde. Galileo Galilei engagierte sich für das Copernicanische Weltbild, doch den wirklichen Bruch mit den Vorstellungen der Antike vollzog erst Johannes Kepler mit seiner \"Neuen Astronomie\" im Jahr 1609. Eine physikalische Grundlage für die Bewegung der Planeten um die Sonne - als Gravitationszentrum - schuf erst Isaac Newton 1687. Damit konnte sich die heliozentrische Idee im 18. Jahrhundert durchsetzen und die Copernicanische Revolution war abgeschlossen.


November Seitenanfang

2. November 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I
MAX BECKMANN – BLICKE AUF DEN MENSCHEN

Referent: Dr. Detlef Stein, Kunsthalle Bremen

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Max Beckmann (1884-1950) hat immer wieder in seinem eigenständigen, expressiven Malstil die Konflikte seiner Zeit, aber auch eine zeitgenössische Deutung mythologischer Themen vorgenommen. Der Mensch mit all den Facetten seiner Existenz steht dabei im Mittelpunkt.
Der Vortrag zeichnet den Lebensweg des Künstlers nach, wobei insbesondere die Zeit des 1. Weltkriegs, die Zeit nach 1933 und die Praktiken der Nationalsozialisten gegenüber Künstlern dargestellt werden.

(in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wentorf e.V.)

5. November 2017 00:01 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Die Lokalität und der Beginn werden mit der schriftlichen Einladung bekannt gegeben.

9. November 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I
NAMIBIA – EIN LAND MIT GROßARTIGER NATUR UND GEWISSEN UNGEWISSHEITEN

Referent: Prof. Dr. Martin Pries, Leuphana-Universität Lüneburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b.H.

Namibias ist einmalig - und leer. Im Vortrag werden einige landschaftliche Besonderheiten erläutert, wobei die Dünen von Sossusvlei, Twyfelfontein oder die Etosha-Pfanne natürlich nicht fehlen dürfen.
Als Deutsch-Südwestafrika hat Namibia zwischen 1884 und 1915 auch eine koloniale Vergangenheit. Ganz aktuell wird die Rolle der deutschen Schutztruppen in ihrem Kampf gegen die Herero und Nama diskutiert. Auch dieses Thema soll angesprochen und Bilder des Kriegsschauplatzes am Waterberg gezeigt werden.
Namibia ist aber auch ein Land, das nicht dem Klischee des unterentwickelten, nicht regierbaren afrikanischen Staates entspricht, sondern präsentiert sich vielschichtig, bunt und auf einem guten Weg.
Der Vortrag ist eine Zusammenfassung der Erfahrungen und Eindrücke von drei Reisen nach Namibia.

in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wentorf e.V.

13. November 2017 - 20. November 2017 In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
ME-VÖI
VENEDIG IM WINTER – MIT TAGESAUSFLUG NACH PADUA UND BESUCH DER BIENNALE

Leitung: Dr. Stefan Vöhringer, Kunsthistoriker, Kiel

I. Gruppe

Fast schon magisch ist die Anziehungskraft des winterlichen Venedigs, vor allem in der zweiten Novemberhälfte ist die Serenissima besonders stimmungsvoll. Deshalb wollen wir auch im Jahre 2017 gemeinsam Gemälde berühmter venezianischer Meister bewundern, uns in den Gassen Venedigs gezielt verlaufen, Cicchetti und Spritz genießen und über den einen oder anderen Beitrag auf der berühmten Biennale diskutieren, die 2017 zum 57. Mal in Venedig stattfindet.
Der Ausflug aufs Festland führt in diesem Jahr nach Padua, das die Venezianer im Jahre 1404 eroberten und das nach Venedig selbst die wichtigste Stadt auf venezianischem Staatsgebiet gewesen ist.

(Die Reisedaten können sich bis um drei Tage verschieben. Sie hängen ab von den Flugplänen, die erst Mitte des Jahres 2017 veröffentlicht werden)

16. November 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB VIII
HEUREKA, HORROR, HINTERGRUNDSTRAHLUNG

Referent: Dipl.-Phys. Carsten Busch, Geschichte der Naturwissenschaften, Universität Hamburg

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Wussten Sie, dass der Autor Edgar Allan Poe wichtige Ideen der Kosmologie des 20. Jahrhunderts intuitiv vorwegnahm? Und dass ein englischer Horrorfilm aus dem Jahr 1945 die Urheber der sogenannten »Steady-State- Theorie« des Weltalls inspirierte? Wo sich das wahrscheinlich chaotischste Büro des Universums befindet? In den letzten 100 Jahren hat sich das wissenschaftliche Bild des Universums und damit unser Selbstbild mindestens so grundlegend verändert wie infolge der kopernikanischen Revolution. Der Vortragende gibt eine allgemeinverständliche wissenschaftsgeschichtliche Einführung in die spannende Historie der modernen Kosmologie von Einstein bis Gott (*). Neben atemberaubenden Beobachtungen und genialen Theorien werden auch einige damit verbundene bizarre, amüsante sowie interessante Begebenheiten geschildert. Und natürlich wird verraten, wessen Büro 2005 die wenig begehrte Auszeichnung »messiest office« erhielt.

(*): John Richard Gott

20. November 2017 - 27. November 2017 In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
ME-VÖII
VENEDIG IM WINTER – MIT TAGESAUSFLUG NACH PADUA UND BESUCH DER BIENNALE

Leitung: Dr. Stefan Vöhringer, Kunsthistoriker, Kiel

II. Gruppe

Fast schon magisch ist die Anziehungskraft des winterlichen Venedigs, vor allem in der zweiten Novemberhälfte ist die Serenissima besonders stimmungsvoll. Deshalb wollen wir auch im Jahre 2017 gemeinsam Gemälde berühmter venezianischer Meister bewundern, uns in den Gassen Venedigs gezielt verlaufen, Cicchetti und Spritz genießen und über den einen oder anderen Beitrag auf der berühmten Biennale diskutieren, die 2017 zum 57. Mal in Venedig stattfindet.
Der Ausflug aufs Festland führt in diesem Jahr nach Padua, das die Venezianer im Jahre 1404 eroberten und das nach Venedig selbst die wichtigste Stadt auf venezianischem Staatsgebiet gewesen ist.

(Die Reisedaten können sich bis um drei Tage verschieben. Sie hängen ab von den Flugplänen, die erst Mitte des Jahres 2017 veröffentlicht werden)

22. November 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB VI
GESUNDHEIT AUS DEM WALD

Referent: Dipl.-Oecotrophologin Renate Frank, Roseburg.

Schule Büchen, Schulweg 1, Eingang D

Wälder sind die ältesten Apotheken der Welt. Die Luft in Wäldern ist so staubarm wie sonst nur in großen Höhen oder am Meer. Durch die ätherischen Öle, welche die Pflanzen des Waldes abgeben, ist die Waldluft heilsam für die Atemwege. Außerdem leben zwischen 7000 und 14000 Tier- und zwischen 4000 und 6000 verschiedene Pflanzenarten in deutschen Wäldern. Blüten, Blätter, Wurzeln, Früchte, Rinden und Pilze waren die ersten Arzneimittel des Menschen. Schon Sebastian Kneipp setzte das Lungenkraut bei Lungenkrankheiten ein. Heutzutage hat die Arzneimittelforschung viele neue Anwendungsbereiche für Waldpflanzen gefunden. In dem Vortrag wird gezeigt, wie durch Aufenthalte im Wald und durch Anwendung von Waldprodukten das Wohlbefinden verbessert werden kann. Dabei wird erklärt, worauf beim Waldspaziergang geachtet werden sollte, wo und wie Waldprodukte gefunden, erworben, verarbeitet und richtig eingesetzt werden können.

(in Zusammenarbeit mit dem NABU Büchen)

23. November 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB VIII
HINTERM HORIZONT GEHT’S WEITER Über Schwarze Löcher in Science und Fiction

Referent: Prof. Dr. Thomas Schramm, HafenCity Universität Hamburg - Studiengang Geomatik

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Schwarze Löcher haben seit ihrer theoretischen Vorhersage und aktuell ihrer „Beobachtung“ die Phantasie der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch der Autorinnen und Autoren der phantastischen Literatur und nicht zuletzt der Filmschaffenden inspiriert.
Einst ein Kuriosum, trägt heute die Untersuchung der Eigenschaften Schwarzen Löcher zum fundamentalen Verständnis der Natur bei. An ihrem Horizont hört das gesicherte Wissen auf und lässt Raum für physikalische, philosophische aber auch phantastische Spekulationen.
Wir folgen der Entdeckungsgeschichte bis zum aktuellen Stand der Forschung und diskutieren die naive bis physikalisch fundierte Umsetzung im Science Fiction von Disneys „Das Schwarze Loch“ bis Nolans „Interstellar“.

28. November 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB VI
BIOLANDBAU - CHANCEN FÜR DIE VÖGEL?

Referent: Bernd Koop, Dipl.-Biologe, Plön

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Vögel der Agrarlandschaft zeigen europaweit die stärksten Bestandsrückgänge. Großflächig sind konventionell landwirtschaftlich genutzte Landschaften vogelarm oder schon vogelleer, gerade auch in Schleswig-Holstein.
Biolandbau gilt als naturschutzverträgliche Alternative. Auf Hof Ritzerau bei Mölln, Eigentum von Dr. Günter Fielmann, werden in einer langjährigen begleitenden Studie durch die Universität Kiel die Veränderungen durch die Umstellungen auf Biolandbau dokumentiert. Im Vortrag werden die Auswirkungen der Umstellung auf die Brutvögel vorgestellt und die Frage diskutiert, welchen Beitrag Biolandbau zum Schutz der Vogelarten in der Kulturlandschaft leisten kann.

(in Zusammenarbeit mit dem NABU Büchen)

30. November 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB VII
LEINWANDKULT UM WINNETOU: KARL-MAY-FILME VON DEN 1960er JAHREN BIS HEUTE

Referent: PD Dr. Thomas Kramer, Humboldt-Universität zu Berlin

Hauptstraße 18 d - Angerhof - 21465 Wentorf b. H

Zwischen 1962 und 1968 entstanden 17 Filme nach den Romanen Karl Mays. Es sind vor allem die 11 Streifen nach seinen Wild-West-Stoffen, die diese Filmreihe zur bis dahin erfolgreichsten deutschen Leinwandproduktion werden ließen. Um Weihnachten 2016 nimmt RTL diese Erfolgsgeschichte zum Anlass, um unter Regie von Philipp Stölzl (Goethe! Der Medicus etc.) drei neue Winnetou-Filme zu präsentieren.
Vor diesem Hintergrund lässt die Powerpoint-Präsentation des Germanisten Thomas Kramer die Karl-May-Filme der 1960er Jahre Revue passieren und erläutert an vielen Beispielen die Gründe für den Kultcharakter, den sie bis heute genießen.


Dezember Seitenanfang

5. Dezember 2017 19:30 Uhr In Kalender übernehmen. Nur diesen Termin anzeigen.
FB I
DIE HOPI UND DIE ZEIT: ÜBERLEGUNGEN ZU EINEM „VOLK OHNE ZEIT“

Referent: PD Dr. Maria Moss, Leuphana-Universität Lüneburg

Hotel Bellevue, Blumenstraße 29, 21481 Lauenburg

Wenn der Amateurlinguist Benjamin Lee Whorf (1897-1941) behauptet, die Sprache der Hopi-Indianer sei eine „Sprache ohne Zeit“, so irrt er nicht nur in entscheidenden Punkten, er weist mit dieser Aussage auch auf eine Besonderheit der Hopi hin, die besonders Albert Einstein faszinierte: die zyklische Zeiteinheit. Der Vortrag wird das Weltbild der Hopi-Indianer, eine der traditionellsten Indianerstämme im Südwesten der Vereinigten Staaten, beleuchten und ihre besondere Beziehung zu dem Phänomen „Zeit“ näher unter die Lupe nehmen.

(in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg, Bezirksgruppe Lauenburg)


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